Die Männer und die Kneipe… – Ministerpräsidenten diskutieren Pro-Kopf…

verdienstmal 5 Männer.
Der Erste war blind und konnte nicht arbeiten.
Der Zweite war arm.
Der Dritte hatte einen kleinen Bauernhof.
Der Vierte war Arbeiter.
Der Fünfte war sehr reich.
Die Männer gingen 1x die Woche zum Stammtisch.
Da sie alle unterschiedlich viel Geld hatten, wurde ausgemacht:
Der Erste zahlt garnichts.
Der Zweite zahlt eine Mark.
Der Dritte zahlt 5 Mark.
Der Vierte zahlt 10 Mark.
Der Fünfte zahlt 30 Mark.
Damit konnten sie die Rechnung von 46 Mark gut bezahlen.
Denn jeder zeigte sich solidarisch mit dem Anderen.
Eines
Tages rechneten sie aber:
Der Erste sagte:
Ich bin Blind! Ich habe gar kein Geld!
Der Zweite sagte:
Ich bin arm. Ich verdiene in der Woche 10 Mark.
Der Dritte sagte:
Mein Bauernhof geht nicht gut. Er wirft in der Woche gerade mal 40
Mark ab.
Der Vierte sagte:
Meinen Lohn haben sie wieder gekürzt. Jetzt verdiene ich nurnoch 60
Mark die Woche.
Die vier betrachteten den Fünften.
Du! sagten die Männer.
Du verdienst in der Woche 1000 Mark.
Wenn der Zweite von den 10 Mark die er hat, eine Mark für den
Stammtisch zahlt.
Dann sind das 10% für ihn.
Wenn DU aber 30 mark zahlst, aber 1000 Mark verdienst.
Das ist ungerecht!
Du solltest die ganze Rechnung zahlen! Und dem Blinden solltest du
noch Geld geben!
Der Fünfte zahlte die Rechnung. Er zahlte sie auch noch in der
nächsten Woche.
Eine Woche später jedoch kam er nicht mehr.
Und als der Wirt kassieren wollte, da stellte sich heraus, dass die
Anderen, wie sie es auch Drehten und Wendeten nicht genug Geld
aufbringen konnten.
Das ist so in etwa die Geschichte Deutschlands.
FRÜHER war es mal ein Sozialstaat.
Jahr um Jahr jedoch müssen die, die fleißig sind und Geld verdienen
mehr zahlen für die, die weniger haben.
Die Frage ist:
Werden die Deutschen es irgendwann mal kapieren, dass ein Reicher der
wenig von seinem Reichtum gibt besser ist, als ein Reicher der
wegzieht?
Scheinbar nicht!
Die meisten Topverdiener sind mittlerweile mit ihrem Vermögen ins
Ausland…

Monday, July 21st, 2008 Allgemein