Archive for March, 2008
Re: Der wirkliche Verdienst von Bill Gates… – Bill Gates verabschiedet sich in Las Veg…
> Du hast ehrlich gesagt keine Ahnung von dem, was damals auf dem
> Kleincomputer/Heimcomputermarkt möglich und los war- schon bevor
> IBM/Microsoft die Bühne betrat.
Gerade weil ich da live (und aktiv) dabei war, weiß ich, woran die
damaligen Systeme krankten.
> Hier bestätigst Du nur dein historisches Unwissen. In den 80-ger
> Jahren war Apple nur eine von vielen Firmen, die sich mit
> Klein-/Heimcomputern der Konkurrenz von Atari und Amiga stellten.
Nein. Am Anfang (mit dem Apple II) hatten sie eine ziemliche
Führungsposition, die sie dann aber einbüßten, weil sie zu wenig
Innovation zeigten. Das übernahmen zeitweilig die Apple-Clones, die
mit interessanten Erweiterungen (CP/M Karten z.B.) eine Zeit lang den
Markt anführten. Schon damals zeigten sich die Vorteile eines offenen
Systems: Sinkende Preise und schnellere Innovation. Das Problem war
aber das der Übergang vom 6502 zum 68000 (oder einem anderen
16-bitter) mit dem damaligen Apple-OS nicht möglich war.
Und so kamen dann der AtariST und der Amiga und haben die Führung
übernommen – und nach wenigen Jahren den selben Fehler gemacht und
sich nach grandiosem Start einfach auf ihren Lorbeeren ausgeruht. Und
in die Bresche ist dann Apple mit dem Mac gesprungen, der zwar
technologisch nicht so toll war, dafür aber kontinuierlich
weiterentwickelt wurde und das bessere OS und die bessere Software
hatte.
Ohne den PC wäre der Mac sicherlich das beherrschende System geworden
- aber Apple hat das ‘Clone-Problem’ aus der AppleII Ära nicht
wiederholen wollen und ist daher massiv gegen jede Art von Kopie
vorgegangen. Damals gab es den üblichen Spruch von Apple als der
Anwaltskanzlei die nebenbei Computer herstellt. Die haben alles links
und rechts verklagt, was möglich war. Damit haben sie dann
witzigerweise faktisch DR geplättet und damit MS den Weg für den
Erfolg mit Windows 3.0 geebnet. Und so blieben die Preise für Macs
hoch, während die Entwicklung im IBM-compatiblen Sektor durch die
vielen Anbieter viel schneller voran ging. Bei fallenden Preisen und
bald größerem Angebot an Hard- und Software.
Das witzige ist, das der PC eigentlich die einzige offene
Hardware-Plattform ist, was ja eigentlich von den ganzen OS-Fans
gefeiert werden sollte. Aber was schreib ich hier, ich kenne mich ja
nicht aus…
> Linux hat eine sehr gute Nutzbarkeit- die schätze ich besser ein, als
> die Nutzbarkeit von Windowssystemen
Leider nicht. Ich würde es wirklich gut finden, wenn MS im
Desktop-Sektor endlich echte Konkurrenz bekäme, aber kann das
momentan nur Apple leisten. Und das ist für mich dank meiner früheren
Erfahrungen mit der Firma irgendwie die Wahl zwischen Pest und
Cholera. Aber trotzdem gefällt es mir, wenn Apple MS ein wenig Feuer
und dem Allerwertesten macht.
Karsten.
Re: Der wirkliche Verdienst von Bill Gates… – Bill Gates verabschiedet sich in Las Veg…
>
> Leider nicht.
Kann ich nicht nachvollziehen?
> Ich würde es wirklich gut finden, wenn MS im
> Desktop-Sektor endlich echte Konkurrenz bekäme, aber kann das
> momentan nur Apple leisten.
Nein-Apple scheint ganz bewusst keine echte Konkurrenz zu MS zu
wollen. Die halten seit Jahren ihr separates Eckchen. Ich sehe die
einzige Konkurrenz von Linuxseite- Linux hat jedenfalls das volle
Potential dafür- wenn mehr Hardwarehersteller mitziehen würden,
könnte MS viel an Boden einbüßen- technisch auch anwendungstechnisch
gesehen ist Windows von Linux überholt. Zumal ja Linux auf allen
möglichen Bereichen flexibel einsetzbar ist (vom Superrechner,
Server, Arbeits-, MultimediaPC, Router, Navigationsgeräte… bis zum
Handy).
> Und das ist für mich dank meiner früheren
> Erfahrungen mit der Firma irgendwie die Wahl zwischen Pest und
> Cholera. Aber trotzdem gefällt es mir, wenn Apple MS ein wenig Feuer
> und dem Allerwertesten macht.
Apple ist von Microsoft schon seit Ewigkeiten in Ruhe gelassen
worden, weil MS von der Seite nie Konkurrenz befürchten musste. Siehe
Dir an, gegen wen MS besonders hart kämpft (mit allen möglichen
Methoden), dann erkennst Du, wen MS wirklich als Konkurrenz sieht- MS
könnte Apple problemlos aufkaufen- Linux eben nicht.
MfG T.
Hinsichtlich meiner Aussage, du hättest keine Ahnung, möchte ich mich
entschuldigen- war wohl eine Nachwirkung auf einige Kommentare hier
im Forum, die ich unberechtigterweise auf dich abgebildet hatte.
Der wahre Verdienst von Bill Gates… – Bill Gates verabschiedet sich in Las Veg…
…war kein technischer sondern ein verkaufstechnischer. Bill Gates
Firma hat als erste den Wert von Software als Produkt wie Leberwurst,
Klopapier oder Privatfernsehen erkannt und sich danach ausgerichtet.
Und weil das Verkaufen mit Microsoft erstmals wichtiger wurde als das
Entwickeln, kam es zu den großen Pannen, für die MS bekannt ist. Seit
MS ist das Kaufen eines Fehlerkorrektursystems wie z. B. WSUS genauso
selbstverständlich in die Wirtschaftskultur eingegangen wie das
allgemeine Verständnis dafür, dass man etwas kauft, was erstmal
überhaupt nicht funktioniert.
Außerdem hat MS das Bewusstsein vieler Leute für gemeinsame Produkte
wie Linux oder OpenOffice geschärft. Sie haben gezeigt, dass Software
ein nicht zu unterschätzender Machtfaktor ist und die Menschheit hat
einzig und allein mit dem richtigen Mittel reagiert: Offenheit statt
Geheimnistuerei.
Visionen hat Gates einige gehabt. Die meisten waren schlicht falsch.
Aber dank der ausgefeilten Marketing-Maschinerie und der im Marketing
immer noch recht unerfahrenen IT-Branche konnte man die Wahrheit
pachten.
Weder “ubiquitos computing” noch “information at your fingertips”
haben sich in der beschriebenen Form bewahrheitet. Online-Dienste
waren für ihn zukunftsträchtiger als das Web und den
Internet-Durchbruch hat er mit seiner kompletten Mannschaft schlicht
verschlafen. Das Buch “The Way ahead” kann heute getrost in die Reihe
der Zukunftsbücher aus den Siebziger Jahren gesellt werden, in denen
für das Jahr 2000 fliegende Autos und Mondkolonien vorhergesagt
wurden.
Auch seine Milliarden-Investitonen in digitale Abbilder großer
Gemälde hat sich immer noch nicht als Geldquelle aufgetan. Genau wie
diverse Software-Projekte, die MS nur deshalb vor einer Pleite
bewahrt haben, weil die Wirtschaft an Windows gewöhnt wurde und man
die Flexibilität der Benutzer überschätzt hat.
Dafür gibt es nun “Vaporware” und “Servicepacks”. Erstere wird
verkauft bevor sie existiert und kann Kunden wenigstens massenhaft
zum Stillhalten bewegen. Letzeres ist der erfolgreiche Versuch, einen
Fehler als Funktion zu verkaufen.
Danke, Bill!
F.W.
Re: Der wahre Verdienst von Bill Gates… – Bill Gates verabschiedet sich in Las Veg…
>
> Hi,
>
> > …war kein technischer sondern ein verkaufstechnischer. .. ausgerichtet.
> >
>
> teilweise stimme ich hier natrülich voll zu.
>
> > Visionen hat Gates einige gehabt. Die meisten waren schlicht falsch.
> > ….
> > Weder “ubiquitos computing” noch “information at your fingertips”
> > haben sich in der beschriebenen Form bewahrheitet.
>
> Allerdings muss ich hier kurz einhaken.
> Ich denke du spielst hier auf die Comdex- Keynote 1994 und “The World
> in 2003″ an
> (u.s. habe ich mal Quellen im Internet angeben).
> Hier muss ich sagen natürlich war Gates nicht 100%ig richtig gelegen.
> Immerhin war es auch eine 10-(bzw. mehr)Jahres-Prognose.
>
> Zum Beispiel das transfomieren von Computer zum
> Media-Center/DVD-Rekorder/Cell-Phone usw. sind eingetroffen.
>
War ja auch einfach da es einige Firmen Bill Gates ja auch gezeigt
haben z.B. das Commodore CDTV, das eigentlich schon ein Mediencenter
war (Amiga 500 CD-Player Videospielkonsole Modem f. Netzwerke
IR Fernbedienung bzw. Tastatur). Da hatten Windows PCs noch nicht mal
CD-Roms (CD Brenner waren noch unbezahlbar).
> Auch Information at your fingertipps.
> -Pen Computing (z.B. bei Speditionen)
> -TFTs in Autos
> -Bezahlen per Computer (Mobile-Phone)
> usw.
Gabs alles auch schon ohne MS. Natürlich im Vergleich zu heute
äußerst primitiv, aber teilweise schon funktionell z.B. Atari
Portfolio oder HP Omnigo und natürlich der Newton als Pen Computer.
TFTs in Autos, was für eine Vorhersage! Nachdem Röhren da nicht
reinpassen und der Airbus 320(?) damals mit TFTs flog.
Bezahlen per Computer ging schon mit dem C64 BTX in den 80ern
(nannte sich Telebanking).
Nix neues also.
>
> Grüße FastClick
>
Ciaoooo
Tastendrücker
Re: Der wahre Verdienst von Bill Gates… – Bill Gates verabschiedet sich in Las Veg…
> Vielleicht hilft es Dir, wenn Du darüber nachdenkst, dass es nicht
> eine Vision einer Weltsicht war, sondern ein Werbeslogan.
EBEN! Ein WERBESLOGAN. Mehr nicht.
In der Werbung wird so einiges Versprochen: Denk nur mal an
AXE-Werbung (und das Zeug stinkt einfach nur “billig”).
Werbung ist eben Werbung.
Was erwartest Du von jemandem, der PR für sein Unternehmen machen
möchte? Soll er auf die Bühne gehen und sagen: “Tja, läuft bei uns
gerade nicht so doll. Wir hinken etwas hinterher und werkeln hier und
da an neuen Sachen. Unser altes Produkt ist natürlich weiterhin ganz
OK, aber Neuerungen haben wir erstmal nicht zu bieten. Außerdem
wissen wir natürlich überhaupt nicht, was in der Zukunft passieren
wird. Tschüss.”
Da klingt es doch viel besser, wenn man den Anwesenden die
“Wunschzukunft” blumig verkauft: “Wir sind toll, wir sind groß, wir
sind innovativ und wir bringen Ihnen die Zukunft nach Hause! Alles
wird super und wir gehören dazu! Schon bald wird jeder Kunde eines
ständig wachsenden Marktes unsere neuen Produkte (kaufen und)
einsetzen und damit eine völlig neue Lebensqualität erhalten. Seien
Sie gespannt!”
Werbung halt. Natürlich verkauft man sich so gut wie möglich. Nur in
den seltensten Fällen können es sich Unternehmen leisten bescheiden
aufzutreten. Nämlich dann, wenn sie ihre eigenen Erwartungen und die
Erwartungen von allen anderen übertroffen haben bzw mit Sicherheit
übertreffen werden und die bisherigen positiven Ankündigungen also
auch in den Schatten stellen.
Ansonsten sollte jeder halbwegs vernunftbegabte Mensch wissen, daß
Werbung natürlich einseitig gefärbt und extrem subjektiv formuliert
wird.
In diesem Werbeslogan wird eine tolle Vision präsentiert. Vielleicht,
wenn ein paar Dinge anders gelaufen wären, hätten sich einige der
Visionen bewahrheitet!
Tablett-PCs waren wirklich auf breiter Ebene (nicht nur von MS
sondern auch von Fachzeitschriften, m.W. ohne Bezug zu MS) als DIE
Entwicklung angepriesen worden.
Ein paar Modelle gibt es zwar noch, aber letztendlich war es ein ganz
großer Flop.
Nun, bei den Flops könnte man, wenn man denn unbedingt etwas
positives finden will, zumindest sagen: MS hat es zumindest versucht!
Daß z.B. Tablett-PCs gescheitert sind, liegt wohl nicht primär am OS,
sondern daran, daß sie irgendwie zu selten wirklich gebraucht werden
können. Entweder suchen die Kunden ein Laptop mit Tastatur, oder ein
kleineres Gerät.
Der wirkliche Verdienst von Bill Gates… – Bill Gates verabschiedet sich in Las Veg…
…war die Idee, IBM damals MS-DOS nicht zu verkaufen, sondern es als
eingenständiges Produkt zu behalten. Dadurch ist nicht nur MS zu dem
geworden, was es ist sondern es wurde vor allem zum ersten mal die
Trennung von Hardware und OS vollzogen. Das hatte die Auswirkung, das
aus dem IBM-PC zum ersten mal eine ‘freie Plattform’ entstand,
wogegen alle anderen Systeme immer Hardware und OS miteindander
verkoppelten.
Nur so war es möglich, das nach recht kurzer Zeit mit den ganzen
‘Kompatiblen’ der PC-Markt quasi explodierte. Nur so hatten überhaupt
andere Hersteller die Möglichkeit, Konkurrenzprodukte zu DOS (und
später Windows) zu entwickeln und damit MS zu mehr Innovation zu
‘prügeln’. Und das hat dann auch zur Vorherrschaft des heutigen
x86-PCs geführt, dem technologischem Wettlauf zwischen Firmen wie
Intel und AMD oder Nvidia und ATI. Ohne diesen Wettbewerb wären PCs
heute wohl weder Preis- noch Leistungsmäßig da, wo sie heute sind.
Nun ist das zwar alles nur ein Zufallsprodukt gewesen – und
vielleicht hätte es auch ein anderer als Bill Gates gemacht, wenn
dieser nicht früher da gewesen wäre. Aber vielleicht eben auch nicht.
Und sicherlich gab es auch allerlei ungute Nebenwirkungen des ganzen.
Aber wenn ich mir vorstelle, das der PC-Markt über Jahrzehnte in der
Hand einer einzigen Firma gewesen wäre, die sowohl Hard- als auch
Software kontrolliert hat (wie z.B. Apple), dann sind mit die MS
Excesse durchaus lieber.
Erst die Quasi-Monopolstellung von MS so ab 2000 hat die Situation
verschlechtert. Aber halt nur auf dem Software-Sektor, der
Hardware-Wettlauf ging da ja glücklicherweise ungebrochen weiter.
Daher ist es auch Zeit, das MS endlich ernsthaft Konkurrenz kriegt
und es wäre wirklich gut, wenn das Vista-Desaster ein wenig frischen
Wind in den Markt bringen könnte. Leider gibt es momentan wenig echte
Konkurrenz: Apple ist mit seinem Hard
Re: Verdienst eines CallCenter MAs im technischen CallCenter der Telekom – Mehr als 120 Telekom-Beschäftigte in Sac…
> Myrea,
> sei nicht sauer, aber es fasziniert, wie in einen Absatz soviel
> unreflektierter populistischer Mumpitz passt.
> Man könnte meinen, du würdest versuchen, dir mit Gehaltsbändern die
> Schuhe zu schnüren, oder hast du den Begriff i.Z.m. den aktuellen
> Tarifdiskussionen noch nicht gehört?
> Deine Einstellung wird allerdings deutlich, wenn du bei einem
> variablen Anteil von 20% deines Gehalts automatisch von 0%
> Zielerreichung ausgehst, denn es ist für dich ja offensichtlich ein
> Gehaltsabzug.
>
> Aus meiner Sicht muss für dich eher gelten:
> T-Service => Mit Dir nicht!
Ich bin nicht sauer, warum auch? Noch herrscht hier in Deutschland
Meinungsfreiheit!
Ich weiss diese Werte deswegen so gut, das sollte ich dir eventuell
auch mitteilen, weil ich direkt davon betroffen bin. Ich arbeite für
ein CallCenter der Telekom-Tochter. ich sehe darin keinen
unreflektierten, populistischen Mumpitz.
Es ist keinesfalls mieses geunke noch irgendwas davon ist aus der
Nase gezogen! Das sind die uns hier vorliegenden Bedingungen, zu
denen
wir arbeiten sollen.
Wir kennen teilweise schon die Richtung der Ziele, und deshalb wissen
wir, dass eine Erreichung zu mehr als 90% nicht möglich ist.
Meine Berechnung ging vom MINIMALVERDIENST der Gehaltsbänder, die
hier vorliegen aus. Die weiteren angeblichen Erhöhungen kann sich
jeder selber auf der VerDi Seite ansehen.
Du darfst nur eine Sache nicht vergessen, stanislawsummer, und das
ist, dass wir hier nicht in der Quelle Bestellannahme sitzen sondern
in einer technischen Beratung!
Trotzdem werden wir anhand der Bänder auf einem sehr niedrigen Level
eingestuft. Dies liegt u.a. daran, dass man “marktübliche Gehälter”
mit denen einer normalen Hotline für eine Flugbuchung oder eine
Auskunft vergleicht. Dies ist aber, als würde man Äpfel mit Birnen
vergleichen!
Lieber Florian Rötzer. Ich hatle es für ein großes Verdienst, diesen Artikel – “Keiner wird zur Verantwortung gezogen”
Lieber Florian Rötzer. Ich hatle es für ein großes Verdienst, diesen
Artikel gechrieben zu haben.
Aber auch in Deutschland hat sowohl das Bundesverfassungsgericht den
Grundgesetzartikel über die Verfassungswidrigkeit der Vorbereitung
eines Angriffskrieges völlig entwertet (indem es auf die *Intention*
abhebt – und natürlich haben deutsche Kriegstreiber nur gute
Absichten!) wie auch der Generalbundesanwalt den Paragrafen den
Strafgesetzbuches, der die Vorbereitung eines Angriffskrieges als
schweres Verbrechen definiert, hat diesen Paragrafen mehrfach völlig
zu einer Karikatur seiner selbst gemacht:
—- Zitat eines Schreibens des Generalbundesanwalts:
Sehr geehrter Herr Stenner,
die nunmehr über die Medien verbreiteten Informationen begründen -
unabhängig von ihrem Wahrheitsgehalt – keinen Anfangsverdacht wegen
eines Verbrechens der Vorbereitung eines Angriffskrieges. Der Vorwurf
geht dahin, der Bundesnachrichtendienst habe den USA während des
Irakkrieges mit Wissen der Bundesregierung Informationen für die
Erfassung militärischer Ziele geliefert. Dieser Sachverhalt wird von
dem Straftatbestand der Vorbereitung eines Angriffskrieges nicht
erfasst.
> denn wie bereits in vergangenen Urteilen ersichtlich dürfte Heise ja
> sonst nicht mehr auf das eigene Forum verlinken.
Es gibt viele Gestaltungsmöglichkeiten.
Heise könnten Ihren kompletten Inhalt in den Niederlanden Spiegeln,
und die Benutzer-Foren nur dort, unter einer separaten juristischen
Entität anbieten. (Beate Uhse scheint so zu arbeiten)
Technisch gibt es unzählige Gestaltungsvarianten was wo gehostet
wird (Sorry Neu-Deutsch). Ich würde in einem solchen Fall die
User-Foren trotzdem in einem Drittland (nicht EU) Hosten, und mit
Inline-HyperLinks von den Niederländischen Mirror Sites unter der
Niederländischen Gesellschaft einbinden. Aus Rechtlichen Gründen.
Auch aus generellen Sicherheits Gründen ist es zu überlegen, so
verteilt zu arbeiten, es steigert die Ausfall-Sicherheit enorm.
Jetzt werden sich viele frage, und was kostet das? Das teuerste
werden die Anwaltskosten sein um Ausländische Juristische Entitäten
zu gründen. Hosting und Bandbreite ist nicht mehr so teuer.
Vielleicht macht ein Hosting Unternehmen ein Business daraus, könnte
heißen
Re: Bei dem Verdienst kein Wunder – Verbände beklagen “Ingenieurslücke”
Von so einem Gehalt kann ich nurn träumen, ich bin Bauingenieur und
habe vorher Zimmerer gelernt. Ich arbeite an einem Institut und
rechne den ganzen Tag Wärmeschutznachweise (nebenbei bin ich hier
noch Admin). Wäre ich Zimmerer geblieben, würde ich heute das gleiche
verdienen bzw. mit Meisterbrief erheblich mehr.
Die Verbände sind wie kleine Kinder, sie wollen alles, aber nichts
dafür geben. Auf dem Bau bekommst du nicht mal eine
Praktikantenstelle, und wenn doch bedeutet das mind. 40 Stunden in
der Woche ohne Bezahlung. Für Berufsanfänger sieht es ganz düster
aus, die Firmen verlangen umfassende Fremdsprachenkentnisse,
hervorragende PC-Kentnisse in den einschlägigen Softwareprodukten für
die Baubranche usw. das lernt man aber nicht im Studium und man
benötigt es auch nicht im Beruf.
Ein Ingenieurstudiengang ist kaum empfehlenswert, solange sich die
Ausbildung anschließend nicht bezahlt macht und das tut sie eben
nicht. Ein normaler angelernter Industriearbeiter (DASA IG-Metal) im
3-Schichtsystem steckt vom Gehalt her 90% der gleichaltrigen
Ingenieure in die Tasche. Das kann es ja wohl nicht sein.
mfg
Joe